Nach der Vertreibung verfiel der Ort schnell. Zunächst war er zumindest teilweise durch Neusiedler bewohnt und bewirtschaftet.
Diese Neusiedler zogen aber wieder weg, als die Kolchosenwirtschaft eingeführt wurde. Es hat den Anschein, als hätte diese den Siedlern nicht mehr genügend Raum und Möglichkeiten gelassen. So fand eine weitere Entvölkerung statt, die sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt hat. Die Kolchosenwirtschaft hatte nicht nur auf die Bevölkerungsdichte einen negativen Einfluss. Auch die Landschaft hat darunter gelitten, durch den Einsatz von falschen Maschinen, der Mangelwirtschaft und mangelhafter Planung. Landschaftspflege fand statt durch Aufforstung nicht benötigter Landflächen.
Die ursprüngliche deutsche Bevölkerung behandelte das Land pfleglich; denn man war darauf angewiesen, es langfristig zu nutzen.
Um die Landschaft zu nutzen, setzt man jetzt verstärkt auf den Tourismus. Prinzipiell ist es eine wunderbare Landschaft, und wäre zu jeder Jahreszeit ein attraktives Urlaubsziel.
Wenn man jedoch langfristig denkt, wird eine Investition in den Wintersport nur noch für einige Jahre gute Ergebnisse haben. Der galoppierende Klimawandel wird auch hier dafür sorgen, das die kalte Jahreszeit nur noch wenig Schnee hat.
Das Walbergsdorf ist seit langem unbewohnt, nur die Bezeichnung Valberice erinnert noch an diesen Ort. Unter Bäumen und Gebüsch findet man noch durch Wurzeln gesprengte Grundmauern. Der Rest ist von Wald bedeckt .
Die geografische Position des Walbergsdorfs war 50:6:8.56 N, 16:51:19.52 E.